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Monte Isola und seine Geheimnisse

Das Herz der Iseo-See ist Monte Isola, hier leben zwischen antiken Fischerei-Traditionen die Erinnerungen von Reisenden und Schriftstellern

Monte Isola und seine Geheimnisse Zu den Wundern des Iseo-Sees gehört eine Insel, die fast wie eine Meeresinsel aussieht, deren Landschaft aber  bergig und grün ist. Ein Berg im Süßwasser. Sein Name ist Monte Isola. Er ist eines der "schönsten Dörfer Italiens", und darüber hinaus auch die größte bewohnte See-Insel in Europa von etwa vier Quadratkilometer. Man erreicht ca. 600 Meter auf dem höchsten Punkt, wo ein Kloster steht und man eine atemberaubende Aussicht genießen kann. Sehenswert auf dieser Perle des Sees – die man auf eindrucksvolle Art und Weise mit dem Fahrrad entdecken kann (Verleih im Zentrum von Peschiera Maraglio)- ist die „Hauptstadt“ Siviano , die von der barocken Pfarrkirche, die den Heiligen Faustino und Giovita gewidmet ist, dominiert wird. Nördlich von Carzano, wo die Straße nach Siviano beginnt, befindet sich die barocke Kirche San Giovanni Battista, ein achteckiger Grundriss  mit eingedrückter Kuppel . Im Zentrum steht der Palast Martinengo, ein rechteckiges  Gebäude, das wahrscheinlich Ende des fünfzehnten Jahrhunderts erbaut wurde. Dann finden wir Menzino mit seiner Martinengo-Festung: im 15. Jahrhundert von den Oldofredi erbaut und im 16. Jahrhundert durch die Martinengo vergrößert . Lange Zeit wurden die Gebäude vernachlässigt , aber im Jahr 1963 wird das Herrenhaus  vom Architekt Vittori Faglia renoviert und seiner Funktion zurückgegeben. Nach dem Ort Menzino geht es bergab nach Sensole, einem kleinen Fischerdorf , das sich in  einer Bucht befindet, wo die Zeit stehengeblieben zu scheint wie in Goethes Faust. Dies sagte eine englische Reisende, die den Iseo-See gut kannte und dort 10 Jahre ihres Lebens verbrachte. Ihr Name ist Mary Pierrepont Worthley (1689-1762), besser bekannt als Lady Montague, und ihre Worte, auch wenn sie aus fernen Zeiten stammen, sind authentisch. Wenn man in diese Oase am See kommt, scheint die Zeit still zu stehen und man findet Ruhe und Frieden aus alten Zeiten. Für jeden ist es schwer, die Insel wieder zu verlassen.

Spezialitäten: Monte Isola Salami, die Sardinen und Fisch mit Polenta

Zu den typischen Produkten der Insel gehören Salami, die für Norditalien typische Polenta, die Süßwasserfische mit einem Schuss Olivenöl begleitet. Die Herstellung von Aufschnitt ist rund um das Seegebiet sehr ausgefallen, man kann Spezialitäten wie Salami und Schinken vom Schaf, vom Esel oder der Gans vermerken. Natürlich fehlen die traditionellen Sorten nicht. Die Salami, die ausschließlich auf Monte Isola aus Schweinefleisch mit Gewürzen hergestellt wird, hat einen charakteristischen, intensiven leicht geräucherten Geschmack. Die Lagerung erfolgt in kleinen Kellern in der Ortschaft Cure, in der Nähe des Gipfels der Insel. Gebackene, gefüllte Schleie mit Polenta ist eine Spezialität, , die in Clusane serviert wird. Im Juli  findet die "Schleie-Woche" statt. Für diejenigen, die die Spezialitäten des Sees probieren wollen, findet am Sonntag, dem 25. August, entlang der Straßen von Carzano das Fest "Bia von Pes und Polenta" statt:  auf langen Tischen auf den Straßen werden die typischen Produkte des Ortes angeboten.




Die Route: von Clusane nach Pisogne am Ufer des Iseo-Sees

Clusane gehört zu den charakteristischsten Dörfern am Seeufer. Bewundernswert der kleine Hafen mit einem schönen Spaziergang, wo die“ Naet ",typische Fischerboote, die an venezianischen Gondeln erinnern, festgemacht sind. Von hier aus erreichen Sie Iseo, die Stadt, die dem ganzen See seinen Namen verleiht. Entlang der Seepromenade gibt es Altbauten mit interessanten Dekorationen, wie  zum Beispiel die Fresken des Palasts Rampinelli aus dem 17. Jahrhundert oder der Paläste Vantini und Arsenale. Der zentrale Platz ist Giuseppe Garibaldi gewidmet. Darüber hinaus einige interessante Sakralbauten, wie die Kirche von St. Andrea aus dem zwölften Jahrhundert, Santa Maria della Neve,  Santa Maria del Mercato, eine Kirche, die  im 14. Jahrhundert von den Oldofredi erbaut wurde oder die Burg aus dem 13. Jahrhundert, die alle bauten überragt. Von Iseo aus koennen Sulzano und Pilzone, zwei weitere typische Orte, erreicht werden.    Unsere Reiseroute empfiehlt eine Pause in Marone, wo  ein Besuch der Kirche in der Gemeinde Croce Pflicht ist und auch die Einsiedelei von San Pietro in Pregasso nicht vergessen werden darf. Von Marone aus erreichen wir  Pisogne: hier sollte man die Kirche von Santa Maria della Neve, vollständig mit Fresken von Girolamo Romanino geschmückt (etwa 1534) nicht übersehen. Das Gleiche gilt für die Kirche Santa Maria in Silvis, klassisches Beispiel für "rustikale Kirchen" in der Lombardei. Im August, vom 10. bis 18., gibt es für Liebhaber von Flohmärkten eine Menge interessanter Dinge im Herzen von Pisogne zu finden. Das Beste des lokalen Handwerks wird angeboten.





Von Marone aus Wandern und Biken

Der Spaziergang entlang der alten via Valeriana ist eine innen gelegene Straße, im Vergleich zur aktuellen Küstenstraße, mit Blick auf die alte Einsiedelei von St. Pietro in Vincoli. Diese Straße wurde um das Jahr 1850 von den Österreichern erbaut. Wir folgen dem Fluss Bagnadore entlang des Tals, in Richtung Cislano und Zone, wo  man eine hervorragende Aussicht auf das beeindruckende Naturphänomen "Erdpyramiden" (Hohe Spitzen mit einem großen Felsblock) hat. Eine andere reizvolle Wanderung beginnt in Vello und führt nach Pisogne und von Marone zur Madonna della Rota – Croce –Marone – Remina - Guine- Dosso Castagna - Virlino - Monte Marone.

Sehenswürdigkeiten

Die Pfarrkirche in Croce bei Marone und die Einsiedelei von San Pietro in Pregasso. Ein wertvolles Zeugnis der antiken Zeiten in der Gegend von Marone befindet sich in der Ortschaft Vela (Co de Hela-Capo  della Villa), wo wir weit verbreitet Ruinen (ca. 80 Meter) eines römischen Gebäudes des 1. Jahrhunderts n.Chr. finden, mit Terrassen, die schräg in Richtung See und eine Veranda mit Nischen für die Statuen. Die Einsiedelei von San Pietro und die Kirche „dei Morti“ in der Fraktion Vello stammen aus dem 15. Jahrhundert.











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